CARGO-HOOK1

Cargo-Hook

In einer Vielzahl von Verkehrskontrollen wurde festgestellt, dass beim Transport von Kraftfahrzeugen die verwendeten Zurrmittel nicht entsprechend der technischen Mittel eingesetzt werden. Es ist üblich, dass sowohl die Einfachspitzhaken, wie auch die Doppelspitzhaken in den Lochblechen des Fahrzeugaufbaues eingehängt werden. Dabei werden diese nicht im Hakengrund, sondern hauptsächlich auf der Spitze belastet. Somit entstehen unerwünschte Punktbelastungen un z.T. Verformungen der Lochbleche.
VORTEIL:
Versuche zeigten, dass die entsprechenden Belastungen mit den Einfachspitzhaken oder auch den Doppelspitzhaken nicht erreicht wurden und Verformungen bzw. Einrisse in den Lochblechen aufgetreten sind. Beim Versuch mit dem Doppelspitzhaken (Bild 2)wurde eine Belastung von 1.000 daN sowohl an einem Einschweißblech, wie auch an einem Trapezblech vorgenommen. Es waren Einrisse erkennbar. Beim Versuch mit dem Einfachspitzhaken (Bild 1) wurde eine Belastung von 570 daN vorgenommen, dabei wurde zwar keine bleibende Wölbung, jedoch wurde der Blechsteg zwischen den Langlöchern bleibend verbogen und Einrisse waren erkennbar. Keine bleibende Verformung (Bild 4) erkennbar war das Ergebnis mit dem CARGO-HOOK bei einer Belastung von 1.000 daN. Das Blech wölbte sich in Zugrichtung, jedoch ging die Wölbung nach Entlastung wieder zurück.
Mit CARGO-HOOK und einer Belastung von 5.200 daN kam es zum Durchriss beim Einschweißblech (Bild 3). Bei der selben Belastung sind im Trapezblech bleibende Verformungen entstanden, aber Einrisse waren nicht erkennbar.
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